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60 WISSENSWERTES FÜR SENIORINNEN UND SENIOREN Hausnotrufdienste Wenn Sie allein leben und Sorge haben, Sie könnten in Ihrer Wohnung stürzen und niemand bemerkt es, dann ist der Hausnotruf für Sie das Richtige. Sie mieten ein Notrufgerät bei einem Pflegedienst. Zu dem Gerät gehört ein sogenannter „Funkfinger“, den Sie wie eine Armbanduhr oder wie eine Kette tragen. Sollten Sie in eine Notsituation geraten, lösen Sie über den Funkfinger einen Notruf aus. Dieser wird z. B. über eine Zentrale an den Pflegedienst geleitet, bei dem Sie das Notrufgerät gemietet haben. Der Pflegedienst hat zuvor von Ihnen einen Haustürschlüssel bekommen und kann Ihnen nun rund um die Uhr zur Hilfe kommen. Es gibt verschiedene Anbieter des Hausnotrufs sowie unterschiedliche Systeme. Lassen Sie sich von den Lippstädter Pflegediensten beraten (siehe Seite 71). Um einen Notruf an die Rettungswache zu senden, benutzen Sie Ihren Festnetzanschluss oder ein Handy. Das Handy muss lediglich über einen aufgeladenen Akku verfügen. Damit können Sie kostenlos die Notrufnummer 112 wählen. Weiterhin gibt es spezielle Senioren- Handys, die u. a. über eine Notruf-Funktion verfügen. Informationen erhalten Sie im Fachhandel. Rehabilitationshilfen Dieses sind kleine technische Hilfen, die im Haushalt und bei den alltäglichen Verrichtungen eingesetzt werden können. Außerdem gibt es orthopädische Hilfsmittel für Personen, die durch Krankheit, Unfall oder Alter in ihrer körperlichen Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind. Hilfen werden für alle Wohnbereiche angeboten, wie z. B. Toilettenstützgestelle, Sicherheitsgriffe und Gehhilfen. Für die alltäglichen Verrichtungen gibt es Hilfen bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, beim Essen und Trinken und bei der Zubereitung von Mahlzeiten. Nähere Auskünfte über Reha-Hilfen geben Ihnen Ihre Krankenkasse, alle Pflegedienste (siehe Kapitel 11, Seite 71) sowie Sanitätshäuser. 10. HILFEN IM ALLTAG


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