Page 61

Lippstadt_80

10. HILFEN IM ALLTAG 59 Kia e. V. (Keiner ist allein), Cappelstraße 23 Mo. – Sa. 10:00 – 15.00 Uhr Kaffeestube: ab 10:00 Uhr Lebensmittelausgabe (ohne Berechtigungsschein) täglich: 10:00 – 12:30 Uhr Mittagstisch: 12:30 – 13:15 Uhr Fahr- und Begleitdienste Die Aufgabe der Fahr- und Begleitdienste ist es, alten Menschen, insbesondere Behinderten, die Erledigung ihrer Besorgungen außerhalb des Hauses und die Teilnahme an Veranstaltungen zu ermöglichen. Sie kommen vor allem dann in Betracht, wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht genügend vorhanden sind oder aufgrund der Behinderung oder des Alters die Benutzung nicht mehr möglich ist. Bei Arztbesuchen können Kosten, nach Rücksprache mit Ihrer Krankenkasse, eventuell übernommen werden. Bei einer Schwerstbehinderung mit dem Merkzeichen aG besteht die Möglichkeit, auf Antrag Freifahrten zu erhalten. Hierzu benötigen Sie spezielle Voraussetzungen im Rahmen des Schwerbehindertenausweises. Erkundigen Sie sich bitte beim Kreis Soest – Fachbereich Soziales, Jugend und Gesundheit – Schwerbehindertenangelegenheiten Hoher Weg 1 – 3 · 59494 Soest Tel.: 02921 30-2189 E-Mail: info@kreis-soest.de Internet: www.kreis-soest.de Die Fahr- und Begleitdienste werden in Lippstadt von den Pflegediensten angeboten (siehe Kapitel 11, Seite 71). Ehrenamtliche Hilfe durch Busbegleiter Telefonketten Ein einfaches Mittel gegen die Isolation im Alter und die damit verbundene Sorge, vielleicht tagelang hilflos in der Wohnung zu liegen, ist eine Telefonkette. Hierzu braucht man nicht mehr als ein Telefon und ein paar interessierte Partner. Der Zweck der Telefonkette besteht darin, dass sich alleinstehende alte Menschen tagtäglich gegenseitig anrufen, um sicherzustellen, dass kein Teilnehmer ohne Hilfe bleibt. Jedes Mitglied der Telefonkette ruft täglich ein anderes Kettenmitglied an. Meldet sich der andere nicht, ohne sich zuvor abgemeldet zu haben, so kann Hilfe herbeigerufen werden, da die Gefahr besteht, dass ein Notfall vorliegt. Das angerufene Kettenmitglied ruft seinerseits ein drittes Kettenmitglied an usw. bis schließlich alle Teilnehmer, auch der Erstanrufer, wiederum angerufen worden sind. Solche Ketten sind recht einfach zu organisieren, da ein Großteil der älteren Bürger über ein Telefon verfügt. Die Telefonkette bietet über den eigentlichen Sinn hinaus die Chance, neue und regelmäßige Kontakte zu knüpfen, zu denen der tägliche Anruf bei einem anderen Menschen letztendlich beitragen kann.


Lippstadt_80
To see the actual publication please follow the link above