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47 Betreuungsvereine: Sozialdienst Kath. Männer e. V. Cappelstraße 50/52 · 59555 Lippstadt Ansprechpartnerin: Elke Fahrbach-Behler Tel.: 02941 9734-0 Fax: 02941 9734-60 E-Mail: fahrbach-behler@skm-lippstadt.de Internet: www.skm-lippstadt.de Diakonie Ruhr-Hellweg e. V. Ansprechpartnerin: Beate Heck Betreuungsverein Lippstadt Brüderstraße 13 · 59555 Lippstadt Tel.: 02941 97855-14 Fax: 02941 97855-20 E-Mail: bheck@diakonie-ruhr-hellweg.de Internet: www.diakonie-ruhr-hellweg.de Sollten Sie interessiert sein, selbst als ehrenamtlicher Betreuer tätig zu werden, informieren Sie die oben genannten Betreuungsvereine gerne. Folgende Broschüren wurden vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz herausgegeben: nn Broschüre „Patientenverfügung“oder nn Broschüre „Betreuungsrecht“ Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 11015 Berlin Internet: www.bmjv.de Erben und Vererben Durch ein Testament kann jeder bestimmen, wer im Falle seines Ablebens seine Besitztümer erbt. Die durch ein Testament festgelegten Bestimmungen haben dabei Vorrang vor der gesetzlichen Erbfolge, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt ist. Gesetzliche Regelungen über Testamente finden Sie in den §§ 2064 ff., §§ 2299 ff. BGB Wollen Sie von einer gesetzlichen Erbfolge abweichend einen Erben bestimmen oder bestimmte Güter vererben, müssen Sie dies in einem Testament festhalten. Dazu haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten. Das eigenhändig verfasste Testament: Damit Ihr Wille auch tatsächlich erfüllt wird, muss das Testament von Ihnen eigenhändig handschriftlich verfasst sein. Ist es mit dem PC geschrieben, ist es nicht rechtskräftig. Ihre Wünsche und Ihr Wille sollten klar und verständlich benannt sein. Das Testament muss mit Ihrem vollständigen Namen unterschrieben und mit der Angabe des Ortes und des Datums versehen sein. Wollen Sie einen sicheren Aufbewahrungsort für Ihr Testament, hinterlegen Sie es beim örtlichen Amtsgericht oder bei einem Notar. Das notariell verfasste Testament: Sie können Ihr Testament auch von einem Notar verfassen lassen. Das hat den Vorteil, dass keine Zweifel an der Echtheit Ihres Testamentes aufkommen können und dass es mit Sicherheit nach Ihrem Tod eröffnet wird. Das gemeinschaftliche Testament: Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner können ein gemeinschaftliches Testament verfassen. Das eigenhändig geschriebene Testament kann von einem der beiden Partner handschriftlich verfasst und von beiden unterschrieben werden. Auch dann, wenn sich die Ehepartner 8. VORSORGE, TESTAMENT UND TODESFALL


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