5. Leben in Sichereit

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34 WISSENSWERTES FÜR SENIORINNEN UND SENIOREN 5. LEBEN IN SICHERHEIT Tipps der Kriminalpolizei Denken Sie immer daran, dass nicht jede fremde Person, die an Ihrer Wohnungstür klingelt, Ihnen unbedingt Gutes will. Sie sollten hellhörig und vor allem zurückhaltend werden, sobald der Unbekannte die Rede auf das Thema „Geld“ bringt. Wenn Ihnen Bedenken kommen, so rufen Sie unverzüglich einen Angehörigen oder einen Nachbarn an. Besonders skeptisch sollten Sie sein, wenn sich jemand per Telefon als ein Verwandter ausgibt, der weiter weg wohnt (z. B. ein Enkel aus Bayern) und dieser Sie irgendwann bittet, Ihnen Geld zu leihen (vielleicht dann, wenn er schon öfter angerufen hat und Ihnen bereits „vertrauter“ geworden ist). Überweisen Sie niemals einen größeren Geldbetrag aufgrund einer telefonischen Bitte an jemand, der Ihnen nicht genau bekannt ist! Lassen Sie sich noch weniger darauf ein, Geld für jemand anderen einem Fremden (z. B. einem Freund des angeblichen Verwandten) zu übergeben – auch nicht nach Vereinbarung eines Kennwortes! Dieses Geld sehen Sie in den meisten Fällen nie wieder (man nennt dieses Vorgehen „Enkeltrick“)! Bedenken Sie immer: Diebe und Betrüger haben unzählige Tricks zu bieten! Es kann sein, dass Ihnen unter einem rührseligen Vorwand Geld aus der Tasche gelockt wird. Oder aber die Opfer werden raffiniert abgelenkt, damit in Ruhe gestohlen werden kann. Ältere Menschen werden immer wieder auf verschiedenste Art und Weise hereingelegt! Diebe geben sich gerne als Mitarbeiter oder Beauftragte der Stadtwerke, der Stadtverwaltung und auch als Mitarbeiter von Wohltätigkeitsorganisationen aus, da ältere Personen für diese sehr empfänglich sind. Zu diesen Tatbeständen gibt die Kriminalpolizei folgende Tipps: nn Lassen Sie sich von jeder Person, die vorgibt, von einem Amt, einer Dienststelle oder einer Organisation zu kommen, den Dienstausweis zeigen. Schauen Sie sich diesen sehr genau an. nn Sollten Sie Zweifel haben, rufen Sie die betreffende Dienststelle oder die zuständige Behörde an. Lassen Sie den Besucher währenddessen draußen warten und lehnen Sie es grundsätzlich ab, wenn Ihnen der Fremde die Telefonnummer selbst heraussuchen möchte. nn Lassen Sie sich auch nicht von irgendwelchen Uniformen oder Bestätigungsschreiben beeindrucken, denn sie könnten falsch sein. nn Lassen Sie Fremde nie in Ihre Wohnung, auch wenn Sie sich dabei unhöflich vorkommen! nn Öffnen Sie Ihre Wohnungstür grundsätzlich nur mit vorgelegter Kette! nn Fallen Sie nicht auf Tricks, wie plötzliche Ohnmacht oder vorgetäuschtes Unwohlsein herein. nn Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen (z. B. durch zeitlich befristete Angebote)! 5. LEBEN IN SICHERHEIT


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